Michael Jackson: Fans können sich verabschieden

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Nun steht es fest. Michael Jacksons Leichnam wird auf Neverland aufgebahrt.

 

Ab Freitag sollen sich dort Fans von ihrem Idol verabschieden können, berichteten der Sender CNN und die Promi-Website TMZ.com.

 

Der Veranstalter des geplanten Comebacks der Poplegende erwägt, die Shows in Gedenkkonzerte umzuwandeln - mit Auftritten von Jacksons Familie und anderen Stars.

 

Den Berichten zufolge soll heute ein Konvoi von rund 30 Autos den Transport des Leichnams nach Neverland begleiten, einem riesigen Areal von mehr als 1000 Hektar Fläche. Am Freitag soll die Öffentlichkeit Zugang zu der nach dem Kindermärchen Peter Pan benannten Ranch bekommen.

 

Die Behörden in dem kalifornischen Bezirk Santa Barbara teilten mit, sie hätten keine offizielle Anmeldung für eine Zeremonie, bereiteten sich jedoch auf eine "große Veranstaltung" vor. Nach der Totenwache soll Jackson an einem bislang geheimgehaltenen Ort bestattet werden. Die Familie will sich laut CNN am Sonntag in einer privaten Zeremonie von ihm verabschieden.

 

US-Medien spekulierten, dass Jackson auf seiner Ranch bestattet werden könnte. Die öffentliche Aufbahrung deute darauf hin, dass die Familie plane, die Neverland-Ranch zu einer Pilgerstätte für Fans zu machen. Sie könnte dann einen ähnlichen Kultstatus erlangen wie die Graceland-Villa in Memphis, wo Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley bestattet wurde. Ob das nun aus reiner Liebe zu den Fans oder einfach nur aus Geldgier geschiet ist unklar. Denn der Vater von MIchael, der Michael in seiner Kinderheit immer auf die Bühne gezerrt hatte, zeigte bisher öffentlich keine Trauer. Anstatt um seinen bekannten Sohn zu trauern ruft er auf, das er neues Label gründet und vermarket es. Will man selbst nach dem Tod noch Geld machen?

 

Die Veranstalter der geplanten Comeback-Konzerte der Poplegende erwägen die Veröffentlichung von Videoaufnahmen der Proben, wie der Präsident der britischen Agentur AEG Live, Randy Phillips, dem Fernsehsender Sky News sagte. Auch die Show selbst könne möglicherweise als Tribut an Jacksons Schaffen auf die Bühne kommen, "mit der Familie, mit Auftritten seiner Brüder und einigen Schwestern, aber auch mit anderen Stars, die Michael geliebt haben", sagte Phillips. AEG Live hatte zuvor die volle Erstattung der Tickets für Jacksons Konzerte zugesagt.

 


Jackson hinterließ entgegen bisheriger Angaben der Familie nach Medienberichten ein Testament. In seinem vermutlich letzten Willen aus dem Jahr 2002 teilt er seinen Besitz zwischen seiner Mutter Katherine, seinen drei Kindern und Wohltätigkeitsorganisationen auf, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Sein Vater Joe hingegen wird offenbar nicht erwähnt. Nicht verwunderlich, wenn der Vater leer ausgehen würde.


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